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Erhöhter Berührungsschutz klemmt bei Steckdosenleisten

Die Situation ist nicht unbekannt: Die Sicherung an der Steckdose klemmt und das Elektrogerät kann auch mit aller Kraft nicht eingesteckt werden. Der Stecker geht schwer in die Steckdose. Der Übeltäter? Der integrierte Berührungsschutz. Nach langem Probieren und viel Kraftaufwand, zweifelt man durchaus auch Mal am Sinn dieses Mechanismus.

In den meisten Fällen, ist aber alles genau so, wie es sein muss – eben ein funktionierender Schutzmechanismus an Steckdosen. Da es manchmal wirklich sehr schwer und lästig sein kann, die Steckdosenleisten mit erhöhtem Berührungsschutz (Steckdosenleisten mit Shutter) zu entriegeln, gibt es hier den einfachen Trick zur Lösung.

Integrierter Berührungsschutz – Qualitätssicherung und -prüfung

Erhöhter Berührungsschutz vor gefährlichem Kontakt bei Steckdosenleisten

Der in brennenstuhl® Produkten verwendete Berührungsschutz beruht auf dem Einsatz von Kunststoffschiebern, welche die Öffnungen zu den Kontakten der Steckdose verschließen. Diese Art des Schutzes bezeichnet brennenstuhl® als integrierten Schutz.

Bei der Zertifizierung eines brennenstuhl® Produktes durch entsprechende Prüfhäuser wird natürlich auch der integrierte Berührungsschutz überprüft. Zum Beispiel bei der Qualitätssicherung mit einem 1mm Draht überprüft, ob der Schutz vor dem Zugang zu gefährlichen Teilen gewährleistet ist. Es werden außerdem tausendfach Stecker ein- und wieder ausgesteckt. Diesen Steckvorgängen muss der erhöhte Berührungsschutz unbeschädigt standhalten.

Ist ein erhöhter Berührungsschutz bei Steckdosen und Steckdosenleisten nötig?

Die Nutzung von elektrischer Energie wird durch technischen Fortschritt immer sicherer. Statistiken zeigen, dass die Anzahl der tödlichen Stromunfälle kontinuierlich schrumpft. Trotzdem kommt es in deutschen Haushalten noch zu Unfällen in Verbindung mit Strom, manche davon enden im schlimmsten Fall tödlich.

Durch alltägliche Stromquellen können Mensch und Tier in gefährlichen Kontakt mit elektrischer Energie geraten. Die Gefahr geht dabei nicht nur von elektrischen Geräten aus, sondern insbesondere von der Quelle des elektrischen Stroms: Steckdosen. Gemeint sind dabei nicht nur Steckdosen in der Hauswand. Auch die in Steckdosenleisten, Kabeltrommeln oder Verlängerungskabeln verbauten Steckerplätze sollten sicher sein, da diese oft leicht zugänglich platziert sind. Zum Beispiel auf dem Boden. Das stellt vor allem für Haustiere und kleine Kinder eine Gefahr dar.

Kommt es tatsächlich zum Stromschlag, kann dies eine massive Belastung für den Körper darstellen und zu verschiedenen Folgeschäden führen. Es endet zwar nicht jeder Stromschlag automatisch tödlich, aber man sollte sich trotzdem über die Gefahr im Klaren sein. Deswegen sollte man immer davon ausgehen, dass jeder noch so kleine Stromschlag gefährlich ist, direkt oder indirekt, denn wer während des Kontakts mit Strom zum Beispiel auf der Leiter steht, könnte aufgrund des Schrecks fallen und schwerwiegend verletzen.

Der Stecker geht nicht in die Steckdose – Was also tun, wenn der erhöhte Berührungsschutz klemmt?

Der bei brennenstuhl® eingesetzte Mechanismus zur Kontaktsicherung blockiert, wenn der Stecker nicht richtig aufgesetzt wird - Denn genau das ist schließlich der Sinn, den er erfüllen soll. Also, wie geht es richtig? Nur wenn mit beiden Steckerpins gleichzeitig und gleich starker Druck auf die Kunststoffschieber ausgeübt wird, öffnet sich der Schutzmechanismus und das Elektrogerät kann eingesteckt werden. Hat man also mal wieder das Problem und ein Stecker geht nicht richtig in die Steckdose, dann kann man darauf achten, dass er möglichst gerade eingesteckt wird und das möglichst gefühlvoll. Ein bisschen Druck braucht es zwar, aber klar ist: Wenn der Mechanismus blockiert, dann bitte keine Gewalt beim Einstecken eines Elektrogeräts anwenden. Denn ein beschädigter Berührungsschutz ist selbst eine Gefahrenquelle.